
Anforderungserhebung und Konzeption
Die Organisation Zepra - Prävention und Gesundheitsförderung des Kt. St. Gallen - hat ganz spezifische Anforderungen an ein Organisationsinstrument. Die Software muss die einzelnen QM-Prozesse der Sozialorganisation abbilden und nicht umgekehrt. Bestehende Daten müssen geprüft und migriert werden.
In einem langen gemeinsamen Prozess wurde das Detailkonzept als Grundlagendokument erarbeitet.

Software Engineering als Prozess
Mittels Use-Case-Diagrammen wurden die essenziellen Anforderungen zusammen mit dem Kunden evaluiert. Aktivitätsdiagramme zeigen detaillierte Prozesse auf, welche mit Prototypen geprüft werden. Danach wird die Systemarchitektur definiert und die Modelierung durchgeführt.
Essentiell: eine saubere Planung ist aufwendiger, reduziert aber die Kosten bei der Umsetzung signifikant.

Übersichtlichkeit trotz gigantischem Funktionsumfang
Neben der Adressverwaltung und dem Projektmanagement-Tool als zentrale Elemente wurden weitere Funktionen wie ein Aufgaben- und ein Taskmanager, standardisierte interne Berichte, die Abbildung des Reklamationsprozesses, die Verwaltung der Mediothek sowie Zusatzinfos und die Profilverwaltung programmiert.

Darstellung und Useability
Der grosse Funktionsumfang führte zu klaren Anforderungen an das Frontend:
- Permanenter Zugang zu allen Funktionen über einen Navigationsbaum.
- Alle Inhalte sind in Boxen abgelegt, die per Drag&Drop (AJAX Feature) individuell gestaltet werden können.
- Je nach Rolle werden unterschiedliche Funktionen prioritär angezeigt.
- User können ein eigenes Farbschema wählen

Adressverwaltung mit Personen und Rollen
Die Adressverwaltung muss das bestehende Modell mit Personen, Firmen und Rollen (also Personen in Organisationen) abbilden und gleichzeitig Ausnahmen wie das Überschreiben von einzelnen Angaben zulassen. Daneben gibt es automatische Dublettenchecks, Indexierungen und verschiedene Ausgabeformate für Adressprofile.

Dateneingabe Aufgaben
Die Dateneingabe erfolgt kontextbezogen, das heisst je nach Ausgangspunkt werden entsprechende Daten automatisch vorgeschlagen und standardmässig eingefügt und so der Aufwand minimiert. Der User wird nach vordefinierten Schritten durch die definierten Prozesse geleitet. Um die Orientierung zu erleichtern, wird das Editieren der Daten immer in sogenannten Thick-Boxen vorgenommen.